Konzeption zur Erbringung von Leistungen der Betreuung und Entlastung

1. Einleitung

Ziel ist es, unseren Pflegekundinnen und Pflegekunden, deren Angehörigen und betreuenden Bezugspersonen so viel Unterstützung wie möglich anzubieten, damit die pflegebedürftige Person so lange wie gewünscht in der eigenen Umgebung verbleiben kann.

Dabei können Betreuungs- und Entlastungsleistungen einen großen Beitrag leisten. Insbesondere Vereinsamung, Apathie, Depression und Immobilität können hierdurch vermieden bzw. verringert werden. Dadurch kann Pflegebedürftigkeit vorgebeugt bzw. die bestehende Pflegebedürftigkeit gemindert und pflegende Angehörige entlastet werden.

Im vorliegenden Konzept geben wir Aufschluss über die Art, den Umfang und die Qualität der von uns im Rahmen der Möglichkeiten nach $45b, §39 & §124 Abs. 1 SGB XI angebotenen Leistungen.

2. Zielgruppe

3. Leistungsangebot

Ausgeschlossen sind Leistungen der Grundpflege!

Betreuungs- und Entlastungsbedarfe können sehr unterschiedlich ausfallen.

Dies ist beispielsweise davon abhängig, ob eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz vorliegt oder ob pflegende Angehörige in der Pflegesituation eingebunden sind. Der jeweilige Bedarf hängt also vom individuellen Versorgungsarrangement ab. Wegen dieser Vielseitigkeit der Praxis ist es schwer, die Leistungen der Betreuungs und Entlastungsleistungen inhaltlich näher zu definieren. Um diese Offenheit zu erhalten und damit den Bedarf möglichst effizient abzudecken, ist eine abschließende Festlegung der Leistungsinhalte nicht möglich und sinnvoll.

Beispielsweise für qualitätsgesicherte Betreuungs-und Entlastungsleistung, die nach der individuellen Vereinbarung zwischen dem pflegebedürftigen Menschen und der Einrichtung angeboten werden können, sind u.a.:

Begleitung und hauswirtschaftliche Unterstützung

Unterstützung von Aktivitäten im häuslichen Umfeld, die dem Zweck der Kommunikation und der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte sowie der Entlastung dienen z.B.:

Unterstützungsleistungen

Beschäftigung

Unterstützung bei der Gestaltung des häuslichen Alltags, insbesondere:

Beaufsichtigung

Sonstige Hilfen, bei denen aktives Tun nicht im Vordergrund steht insbesondere zur Entlastung von pflegenden Angehörigen bei Störung des Tag-/ Nachtrhythmus, bei der Gefahr des unkontrollierten Verlassen der Wohnung oder des Verkennens oder Verursachens gefährdender Situation z.B.: