Beratungsbesuche nach dem Sozialgesetzbuch (§ 37 Absatz 3)

Wussten Sie, dass Sie als Pflegebedürftige/r Person bzw. pflegende/r Angehörige/r Anspruch auf kostenlose Beratungsbesuche durch anerkannte Pflegedienste haben und sich somit für Sie ein hohes Potenzial zur Übernahme der Kosten vieler ungenutzter Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Ihre Pflegekasse ergeben?

Was bringt mir diese Beratung konkret?

Beratungsgespräche sollen regelmäßige Hilfestellungen und pflegefachliche Unterstützung bieten sowie zur Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege im eigenen Umfeld dienen. Dabei stehen Fragen zur Beschaffung von Pflegehilfsmitteln, Lagerungs- und Hebetechniken, das Wohnumfeld und Fragen zu Höherstufungsanträgen im Vordergrund.

Insbesondere weisen wir auf die Möglichkeit der Inanspruchnahme weiterer Leistungen hin wie z.B.:

Wer trägt die Kosten?

Die Vergütung für die Beratung ist von der zuständigen Pflegekasse, bei privat Pflegeversicherten von dem zuständigen privaten Versicherungsunternehmen zu tragen, im Falle der Beihilfeberechtigung anteilig von den Beihilfefestsetzungsstellen. Die Abrechnung der Beratungsbesuche übernehmen wir im Anschluss an unser Beratungsgespräch und ist somit für Sie komplett aufwand- und kostenfrei.

Habe ich Anspruch darauf?

Ja, Sie sind sogar dazu verpflichtet diese abzurufen. Bei Nichtinanspruchnahme droht die Kürzung des Pflegegeldes durch die Pflegekasse bzw. dem privaten Versicherungsunternehmen und im Wiederholungsfall sogar der komplette Entzug des Pflegegeldes.

Anspruch auf Abruf der Beratungsbesuche haben Pflegebedürftige:

Des Weiteren haben Pflegebedürftige des Pflegegrades 1, sowie Pflegebedürftige, die Pflegesachleistungen von einem ambulanten Pflegedienst beziehen, Anspruch einmal halbjährlich einen Beratungsbesuch abzurufen.

Ein Anspruch auf Beratung besteht ebenfalls für Pflegebedürftige der Pflegerade 2 bis 5, die nach § 45a Absatz 4 SGB XI regelmäßig bis zu 40 % des Pflegesachleistungsbetrages für die Inanspruchnahme von Angeboten zur Unterstützung im Alltag umwidmen (Umwidmungsbetrag). Sofern ein ambulanter Pflegedienst Sachleistungen bei dem bzw. der Pflegebedürftigen erbringt, besteht für diesen Personenkreis keine Verpflichtung zum Abruf des Beratungsbesuchs.

Pflegebedürftige, bei denen ein erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung nach § 45a SGB XI festgestellt ist, sind berechtigt, den Beratungseinsatz zweimal im Jahr abzurufen.

Wir prüfen für Sie Ihre individuelle Verfügbarkeit von Beratungsbesuchen nach § 37 Absatz 3 SGB XI und unterstützen Sie bei komplexen Fragen!

Warum wir?

Wir sind eine nach § 72 SGB XI zugelassene Pflegeeinrichtung mit hohem Qualitätsbewusstsein. Unser ambulanter Pflegedienst ist seit 2014 fester Bestandteil in der Region und erhielt bei der letzten standartmäßigen Qualitätsprüfung durch den MDK (November 2019) die Gesamtnote Sehr gut (1,0).

Wir organisieren für Sie die Terminierung der Besuche, stimmen diese individuell mit Ihnen ab und garantieren Ihnen höchste Qualität bei der Beratung. Dadurch erhalten Sie unseren bestmöglichen Beratungs-Mix in Ihren eigenen vier Wänden und müssen zudem keine Sorgen vor Pflegegeldkürzungen haben.

Unser Mitarbeiter Herr P. Hamata ist examinierter Krankenpfleger mit jahrelanger praktischer Pflegeerfahrung und verfügt über eine hohe Beratungskompetenz. An unserem Standort in Taunusstein kümmert er sich ausschließlich um unsere Beratungskunden, gibt praktische Tipps, hilft Probleme zu erkennen und gibt Ihnen entsprechende Lösungsmöglichkeiten an die Hand.

Füllen Sie dazu einfach unseren Anmeldebogen aus und unser Mitarbeiter wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Gerne erreichen Sie uns auch telefonisch unter ☎ 06128 - 92 98 352.


Anmeldebogen

Mit * markierte Felder sind auszufüllen.